Aroma…ein Wispern, das die Nase hört…

Was sind Aromaöle

Aromaöle sind ätherische Öle, die in feinsten Öldrüsen von Pflanzen gebildet und im Pflanzengewebe wie beispielsweise in den Blüten oder den Blättern gespeichert werden. Ätherischen Öle enthalten sekundäre Pflanzenstoffe mit einer Vielzahl von Inhaltsstoffen, die unter anderem Insekten zur Bestäubung anlocken. Diese Inhaltsstoffe bestimmen aufgrund ihrer vielen, verschiedenen chemischen Verbindungen, den spezifischen Duft einer Pflanze und die Wirkung des ätherischen Öls. Rosenöl zählt zu den komplexesten Ölen mit mehr als 400 chemischen Verbindungen.

Es werden große Mengen an Pflanzenmaterial für die Gewinnung der ätherischen Öle benötigt. So werden für einen Liter Lavendelöl ganze 160 Kilo Berglavendel verarbeitet! Das gebräuchlichste Gewinnungsverfahren ist die Wasserdampfdestillation. 

Was sind Aromaölmassagen

Die Aromaölmassage ist eine Wellnessanwendung, die eine Behandlungsform der Aromatherapie darstellt. Es werden ätherische Öle in Verbindung mit einem Trägeröl, wie Mandel- oder Jojobaöl in die Haut einmassiert. Die Wirkstoffe rein pflanzlicher Aromaessenzen – die ätherischen Öle – aus Blüten, Blättern, Früchten, Wurzeln, Harzen und Hölzern, verstärken die Wirkung der Massage. 

Aromaölmassagen wirken dem alltäglichen Stress entgegen und können das individuelle Wohlbefinden steigern. Eine Wirkung in Form von Entspannung und Wohlempfinden ist unmittelbar während und nach der Massage vernehmbar.

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Verschiedene Massagegriffe wie Streichungen, kräftige knetende Massagegriffe, sowie das Einbeziehen der Akupunkturpunkte und der Meridiane (Energiebahnen des Körpers) wirken auf das Muskelgewebe, auf Sehnen und Bänder sowie auf die Organe und das Nerven-, Lymph- und Hormonsystem.

Fließende Bewegungen und wechselnder Druck bewirken einen harmonischen Massageablauf und führen zu Wohlbefinden und tiefgehender Erholung.

Die Wirkung von Aromaölen – ätherische Öle 

Die natürlichen Inhaltsstoffe der ätherischen Öle dringen tief in die Hautschichten ein, stimulieren den Blutkreislauf und die Körpersysteme. Der Duft wirkt zeitgleich über die Nase direkt auf den Stoffwechsel, das Gehirn und den Geist.

Wenn Sie mehr erfahren wollen…

Ätherische Öle fördern die Durchblutung, sind hilfreich zur Linderung von Kopfschmerzen und Muskelverspannungen. Ebenso können sie bei Erkältungskrankheiten aufgrund ihrer abwehrstärkende Wirkung eingesetzt werden.

Darüber hinaus eignen sich ätherische Öle zur Hautpflege, da sie regenerierende Eigenschaften besitzen, wie der Lavendel oder Rosenöl.

Frische Öle wie Grapefruit oder der Orange beleben nicht nur den Körper, sie stärken ebenso den Geist und können stimmungsaufhellend wirken. Düfte wie Vanille oder Zedernholz hingegen vermitteln Ruhe und Entspannung.

Zu den Ölen, die verwendet werden

Alle verwendeten ätherischen Öle sind zu 100 Prozent naturrein und in Bioqualität. Verwendet werden Öle der Firma Maienfelser, Young Living, Taoasis und Primavera. Die zur Wahl stehenden Aromaöl-Mischungen können vor der Massage individuell, nach Abklärung in Frage kommender Kontraindikatoren ausgewählt werden.

Was bedeutet Aromatherapie

Die Wirkung von Düften auf Körper und Psyche sind seit langer Zeit bekannt und wissenschaftlich belegt. In Ländern wie Frankreich, Italien und England hat die Therapieform mit ätherischen Ölen, die so genannte Aromatherapie einen hohen Stellenwert als ganzheitliche Naturheilmethode.

In der Aromatherapie werden ätherischen Öle aus Pflanzenmaterial gewonnen und in ihrer naturreinen Form  verwendet. Ätherische Öle werden in u.a. bei psychosomatischen Beschwerden wie Schlafstörungen, Nervosität und Stress in der Aromatherapie eingesetzt. 

Wenn Sie mehr erfahren möchten…

Der französische Chemiker und Parfümeur René-Maurice Gattefossé gilt als der Begründer der modernen Aromatherapie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. So erschien sein Buch „Aromatherapie“ 1937, in dem er seine Erfahrungen und sein neuerworbenes Wissen zu ätherischen Ölen, bei der Behandlung von Verwundeten in den Lazaretten des ersten Weltkrieges, beschrieb. Gleichzeitig und in den folgenden Jahrzenten wurde in Italien und England weiter Forschung betrieben. Italienische Wissenschaftler erforschten zwischen 1920 und 1930 die Wirkweisen von ätherischen Ölen, insbesondere den Einfluss auf die menschliche Psyche und das Nervensystem. Ebenso untersuchten sie die keimtötende Wirkung vieler Öle.

Die Aromatherapie gehört zur Phytotherapie (Pflanzenheilkunde), sie dient in der heutigen Zeit der Gesundheitsvorsorge und wird bei der Behandlung von Krankheiten zur Unterstützung eingesetzt.  Ätherischen Öle werden aus Pflanzenmaterial gewonnen und es werden keine naturidentischen oder synthetischen Substanzen verwendet. Ihre Anwendung beruht auf langjähriger, weltweiter Erfahrung wie auch auf wissenschaftlichen Untersuchungen. In Deutschland wird Aromatherapie von Ärzten und Heilpraktikern ausgeübt.

Heute wie vor tausenden von Jahren trägt die Anwendung mit natürlichen Duftstoffen zur Harmonisierung von Körper und Geist bei.

Kontraindikatoren

  • akute Entzündungen

  • fieberhafte Erkrankungen

  • Herzmuskelschwäche

  • venöse Erkrankungen oder Thrombosen, Krampfadern

  • frische Verletzungen oder Operationen, Muskelrisse, Knochenverletzungen

  • Hauterkrankungen z.B. Ekzeme

  • Schleudertrauma

  • Epilepsie

  • Bei einer Schwangerschaft werden keine ätherischen Öle von mir verwendet

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